Was wir erreicht haben

- Verhinderung des Abrisses der Area One
Wir wollen einem weiteren Verschwinden baulicher Anlagen aus der Zeit des Kalten Krieges entgegenwirken, um sie als Lern- und Erinnerungsorte für die Nachwelt zu erhalten. Es sind bereits mehrere hundert Gebäude abgerissen worden. Der typische und spektakulärste Teil des Depots – das ehemalige Hochsicherheitslager – besteht aus 19 Gebäuden. Dieser Bereich mit hohem Symbolwert für die damalige Zeit befindet sich in einem relativ guten Zustand, war aber dennoch vom Abriss bedroht. Die zuständigen Behörden wollten lediglich fünf Bunker und den Wachturm als Kulturdenkmal erhalten und in den Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde aufnehmen. Unser Verein hat sich dahingegen für den vollständigen Erhalt aller Gebäude im Bereich der Area One eingesetzt, um den Gesamteindruck der Anlage erhalten zu können.

- Erhaltung der Area One
Die Area One hat seit April 2012 den Status einer Denkmalschutzzone. Zur Zeit läuft noch das „Auslegungsverfahren“. Da es sich bei der Area One um eine Anlage aus einer abgeschlossenen Kulturepoche handelt, wurde laut Bauabteilung der Kreisverwaltung für die Denkmalpflege diese Entscheidung favorisiert.
Es ist nicht angedacht, den aktiven Zustand der Area One wiederherzustellen.
Dies heißt aber nicht, dass die Anlage nicht verändert werden darf. Die Pflege und der weitere Erhalt der Gebäude muss gewährleistet werden, es muss also eine Nutzung für die Area One geben, da sonst der Status als Denkmalschutzzone wieder entfällt. Im Gegenzug bedeutet dies, dass bei einer Veränderung an den Gebäuden, die Denkmalpflege, sprich die Kreisverwaltung, miteinbezogen werden muss.

- Tourismus
Mit der Erhaltung der Area One ist ein weiterer Stein im Tourismuskonzept der Region gesetzt, den es sanft und umweltverträglich weiter auszubauen gilt. Mit dem von uns geprägten Begriff „moderne Burg“ lässt sich die Area One z.B. ohne Probleme in die Reihe der Burgen und Festungsbauwerke einfügen. In unserer Region gab es schon seit Urzeiten wehrtechnische Anlagen: Keltenwälle, Burgen, der Westwall, die Maginot-Linie in Frankreich und eben auch das Sonderwaffenlager Fischbach. Der festungsartige Ausbau des Lagers mit seinem Wachtturm zeigt starke Parallelen zu vergangenen Bauwerken der Region.

- Umweltschutz
Mit der Ausweisung als Denkmalschutzzone wird auch gleichzeitig die Flora und Fauna geschützt und gesichert, die sich hier seit dem Abzug der Amerikaner entwickelt hat.


- erste Ausbaustufe unseres Nutzungskonzeptes: Moderne Burg
Die Entrümpelung und das gefahrlose Zugänglichmachen des Wachgebäudes wurde in Zusammenarbeit mit dem Forst dem LBB Kaiserslautern realisiert. Das Wachbebäude ist nun als "moderne Burg" für Jedermann zu betreten.

- zweite Ausbaustufe unseres Nutzungskonzeptes: Lehrpfad
Ein Lehrpfad mit 13 Informationstafeln wurde im Rahmen des "Tag des offenen Denkmals" 2015 eingeweiht. Auf Anfrage werden auch Führungen für Gruppen angeboten.